Touren 2014
3. Jahresabschlussfahrt

Jahresabschlussfahrt vom 02.10.-05.10.2014 ins Sauerland

Donnerstag Anreise: Treffpunkt zur Abreise nach "Balve" im Sauerland war Bad Bramstedt. Von dort ging es erst einmal auf der BAB 7 nach bzw. durch Hamburg um auf dem Autohof an der Abfahrt Rade auf der BAB 1 noch einige Mitstreiter aufzunehmen. Nun rollten wir auf gut ausgebauten Bundesstraßen durch Rotenburg, Verden (hier mussten wir kurzzeitig die „Regenklamotten“ überziehen), Nienburg und Minden an der Porta-Westfalica (Kaiser-Wilhelm-Denkmal) vorbei zum Autohof an der BAB 2, um unsere Zweiräder mit Kraftstoff zu versorgen. Danach folgten 60 km Autobahn bis Rheda-Wiedenbrück, nicht gerade der „Reißer“, aber um voran zu kommen ….

Von dort spulten wir die nächsten Kilometer auf der B 55 und B 516 ab bis zum Bikertreff „Bikers Inn“ am Möhnesee, wo die nächste Entspannungsphase angesagt war. Gestärkt mit Käffchen und Kuchen folgte nun die letzte Etappe über Arnsberg und Hachen zu unserem Quartier, dem „Haus Recke“, wobei nun auch das erste Mal richtige Kurven unter unsere Räder kamen. Nach 400 km wurden wir am Quartier von anderen Mitgliedern die schon vor Ort waren aber aufgrund medizinischer Problemchen nicht mit dem Zweirad fahren konnten, mit einem Begrüßungsgetränk empfangen. Zimmer bezogen, frisch gestylt, ein leckeres 3-Gang-Menü eingenommen und den ersten Abend in gemütlicher Runde verbracht.

Freitag erste Rundtour: Vom Wirt – selbst begeisteter Motorradfahrer – habe ich am Vorabend noch eine Rundtour auf mein Navi aufgespielt bekommen. Eins schon mal vorweg: es war einfach nur genial, tolle Aussichten, überwiegend kleine Nebenstraßen mit wenig Verkehr, gute Straßenverhältnisse mit Kurven, Kurven und nochmals Kurven, eben eine Insiderstrecke ! Angesteuert haben wir Ziele wie den „Sorpestausee“, den „Versetalstausee“, den „Biggestausee“ mit Mittagspause am „Schnütgenhof“ sowie die „Hohe Bracht“ – ein 588 m hoher Berg mit Ausflugslokal und Aussichtsturm. Nach 220 km war diese beeindruckende Fahrt dann leider vorbei. Nach einem hervorragenden 3-Gang-Menü ließen wir bei Benzingesprächen mit Bier und Wein den Abend ruhig ausklingen.

Samstag zweite Rundtour: Da wir im Voraus eine geführte Tour gebucht hatten, trafen wir uns mit dem Wirt zu der verabredeten Zeit an unseren Bikes um ihn zu folgen. Auch diese Tour war ein absolutes Highlight, er führte uns durch Gegenden, wo sonst normalerweise kein Biker hinfinden würde. So kamen wir an die „Ostzone“, ein ehemaliges Munitionslager der Amerikaner und wurde so genannt, weil das Areal mit einem zweireihigen Metallgitterzaun und Beobachtungstürme gesichert war, eben wie die ehemalige Ostzone (DDR). Nächster Halt und zugleich Mittagspause war die „Skihütte“ im kleinen Ort Schanze Nähe Schmallenberg, urige Lokalität, weil alles Mögliche was man sich vorstellen kann, unter der Decke hängt. Im Winter ein Skigebiet, im Sommer eben ein Reich für Wanderer. Weiter ging die Reise Richtung Hennesee, wo wir in dem kleinen aber feinen abgelegenen „Cafe Zur Kastanie“ die leckere selbstgemachte „Windbeuteltorte“ verspeisen wollten. Leider ging die vorherige Bestellung in die Hose, es war nicht genug vorhanden, so konnten nur wenige diese Köstlichkeit genießen, der Rest musste sich etwas anderes aussuchen. Aber auch diese Kuchenleckereien schmeckten hervorragend. Nach diesem Kuchenerlebnis führte uns der Wirt auf der letzten Etappe natürlich wieder auf Nebenstraßen weiter durch das Sauerland. Nach ca. 200 km erreichten wir wieder das Ziel und alle stiegen mit einem breiten Grinsen von ihrem Bike. Kurven über Kurven bei super Wetter hinterließen an den 2 Tagen einen bleibenden Eindruck über das Sauerland.

Nicht umsonst heißt der Spruch: Sauerland – das Land der 1000 Berge !

Zum Abschluss gab es wieder ein tolles 3-Gang-Abendmenü und daran folgten wie immer die Benzingespräche bis spät in die Nacht.

Sonntag Rückreise: Nach einem ausgiebigen Frühstück erfolgte die Rückreise in eigenständiger Regie auf direktem Wege über die BAB 2 bis Minden, von dort in umgekehrter Reihenfolge wie die Hinfahrt.

Text: Detlev

Tourguide: Detlev

 
2. Seehundtreffen 2014

Seehundtreffen in Nordenham 2014

Wir trafen uns am Freitag, den 25.07 um 10:00 Uhr beim Fressnapf in Neumünster. Wir sind: Karl-Heinz, Helmut, Peter, Herbert, Rolf und ich. Wieder einmal tanzte das Navi auf unserer Nase herum, bis wir es überlisteten. Nach dem Übersetzen über die Elbe bei Wischhafen wurde sich bei der obligatorischen Imbissbude gestärkt. Siegfried und Inge warteten dort auf uns. Über Land ging es bei herrlichem Sonnenschein bis nach Nordenham, wo wir uns noch einmal auf der Autobahn durch die Mitte im doch noch fließenden Stau mogeln mussten. Ihr kennt solche Situation. Es wurde uns auch zuvorkommend gewährt. Von Anbeginn der Fahrt begleitete uns unser Schutzengel. Zweimal beschützte er unsere Fahrer vor der Unaufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer. Ein wichtiges Mal breitete er weit seine Flügel über Karl-Heinz aus,den wir in Nordenham ins Krankenhaus einliefern mussten. Die von Siegfried angeforderte ärztliche Hilfe über das Handy kam zur rechten Zeit. In diesem Fall war das Gerät ein Segen. Einen Tag später wurde Karl-Heinz ins Klinikum Bremerhaven verlegt. Trotz des traurigen Ereignisses erlebten wir nette Tage. Robert war bereits in der Jugendherberge angekommen. Somit waren wir vollzählig.

Der BMW MC-Club Waterkant e.V. hatte zum 20jährigen Bestehen eingeladen. Ausfahrten wurden organisiert und geführt. Eine lückenlose Organisation auf dem Jugendherbergsgelände muss man loben. Mit unserem Führer Frank hatten wir das große Los gezogen, er begleitete uns gekonnt durch den Tag. Außerdem bot er sich an, unseren Kranken in Bremerhaven zu besuchen, weil er in der Nähe wohnt ( 25 km entfernt). Einfach großartig. Samstagabend, nach allen Events, folgte der bekannte Höhepunkt. Nach dem Essen wurden Preise in Form von kleinen Stoffseehunden vergeben. Und zwar an den ältesten, an den jüngsten, an den weitangereisten Teilnehmer (in), an das weitangereiste Paar, das mit der Honda aus dem Süden kam, an einen Pechvogel., der einen Abgang hingelegt hatte und trotzdem erschienen ist. Der Präsident des BMW MC-Clubs Waterkant e.V. nahm vom Präsidenten des BMW-Clubs Deutschland aus gegebenem Anlass einen Glaspokal entgegen. Alle Vereine wurden begrüßt. Wir standen ohne Präsident und ohne Grüße ziemlich deppert da. Freibier hob die Stimmung, die war jedoch auf Freibier nicht angewiesen.

Am Sonntag machte Robert sich ganz früh auf den Weg zur eisernen Konfirmation. Alle Teilnehmer, sie waren zahlreicher als 2013, begaben sich auf den Heimweg. Bei so aufmerksamen Gastgebern fühlte man sich rundum wohl. Nachdem wir Karl-Heinz im Krankenhaus einen Besuch abstatteten, entschieden wir uns für die Rückfahrt, wir wollten Siegfried und Inge nicht nach Otterndorf begleiten. Bei so einer kleinen Gruppe kann man sich besser kennenlernen. Man braucht einen Sack voll T o l e r a n z im Umgang miteinander. Manchmal muss man sich schon über dargebotenes Benehmen wundern.

Wir wünschen noch einen schönen Sommer !

Es grüßen Euch herzlich Rolf und Gisela.

Text: Gisela

 

 
1. Raetseltour

Rätseltour !

29.06.2014 - Abfahrt 9:30 Uhr wie immer an der Tanke. Anhand der Fotos dürft ihr unsere Route raten. Vier Biker und eine Beifahrerin erlebten den Tag. Dietmar, der Leader, Rolf mit mir, Dirk und Robert, der als Schlussfahrer fungierte. Durch Buchenwälder, über Landstraßen durch gepflegte Dörfer, an reifenden Kornfeldern fuhren wir vorbei. Der schilfige Lindenblütenduft wehte uns in die Nasen. Störche stocherten nach Futter und ein Bussard zog seine Kreise. Am Himmel ballten sich weiße schwere Wolken zu Fantasiegebilden zusammen. Entspannt den eleganten Fahrer Dietmar vor uns, erreichten wir unsere Etappenziele. Ein Fischbrötchen mussten wir uns gönnen. Zur Kaffezeit ließen wir uns die Erdbeertorte und Rhabarberkuchen mit Baiser schmecken. Auf der Heimfahrt, die abgekürzt wurde, fielen uns drei dicke Regentropfen aufs Visier. Sie wollten uns sagen, dass sie es den ganzen Tag über gut mit uns gemeint hatten. Danke, lieber Dietmar für die nette ausgearbeitete Tour. Es hat wieder einmal Spaß gemacht sich mit dem Motorrad durch unsere wunderschöne Heimat zu bewegen. Einige Straßen erlaubten den Fahrern sich prima in die zahlreichen Kurven zu legen und mit den Krad eine Einheit zu bilden.

Liebe Grüße von Rolf und Gisela

Text: Gisela