Touren 2013
4. CBM-Nebeltreffen 2013

Nebeltreffen vom 18.10.-20.10.2013 in Trebbin-Christinendorf bei Berlin

Dieses Jahr ging die Reise nach Berlin bereits 2 Stunden früher los als sonst, wir wollten mal im Hellen ankommen. 8 Mopeds starteten in Husberg, ich stieß in Segeberg auf der A21 hinzu und ab ging es gen Osten auf der A 24 in gutem „Reisetempo“ (140-160 km/h) nach Stolpe zum Tanken. Nachdem wir aufgetankt, die Beine vertreten und einen Kaffee genossen hatten, rollten wir weiter Richtung Berlin. Unser Reiseleiter wollte uns noch etwas bieten und legte die Tour kurzerhand durch Potsdam am Schloss SansSouci vorbei. Gegen Abend trafen wir dann am „Festplatz“ ein, meldeten uns an und fuhren in unsere FeWo´s. Der letzte Teilnehmer war auch schon vor Ort, hat die FeWo bereits übernommen und begrüßte uns mit einem Mümmelmann. Schnell umgezogen und mit dem Taxi zurück zum Festplatz. Die Nacht wurde kalt und kälter, und so entschlossen wir uns, den Rest des Abends in unserer FeWo bei einem Kasten Bier zu verbringen, den wir natürlich auch leerten.

Samstagmorgen trauten wir unseren Augen nicht: die Mopeds waren vereist, die Nachttemperatur lag bei -3° C. Trotz der Frische fuhren wir zum Festplatz, um zu Frühstücken. Für die spätere Ausfahrt hat sich die Mehrheit für das „Technikmuseum“ mitten in Berlin entschieden. Gesagt getan, und so zog der Tross gegen 11:00 Uhr mit 20 Mopeds los hinein in den Stadtverkehr von Berlin. Ein heißer Ritt durch die „Straßen von Berlin“, alle sind aber ohne Schaden am Museum angekommen. Zwei Stunden Aufenthalt in diesem Museum sind eigentlich zu kurz um sich umfassend zu informieren, so haben wir halt nur einen Einblick über die Technik gewonnen, war aber trotzdem sehr interessant. Auf der Rückreise kamen wir in einen Stau aufgrund einer Demo, und hier musste einer Goldwing zweimal geholfen werden in Form von „anschieben“. Das Stop and Go war nichts für die Lichtmaschine. Aber irgendwie kam auch sie zurück zum Festplatz. Abends dann wieder das übliche Miteinander bei Bier, Wurst und Nagelspiele. Ach ja, die meisten Pokale haben wir auch wieder abgeräumt und zwar für den

- jüngsten Selbstfahrer
- ältesten Selbstfahrer
- größten teilnehmenden Motorradclub

Sonntag nach dem Frühstück ging es dann wieder mit dem gewohnten Reisetempo zurück in die Heimat. An allen 3 Tagen hatten wir gutes sonniges Bikerwetter, Temperaturen waren für diese Jahreszeit ok !

Reiseleiter: Fred

Text: Detlev

 
3. Jahresabschlussfahrt

Jahresabschlusstour Weserbergland

Unsere Jahresabschlusstour haben wir in diesem Jahr auf das Wochenende vom 08.08.-11.08.13 aus Termingründen vorverlegt. Ziel war das Weserbergland. Mit 16 Teilnehmern starteten wir aus zwei Richtungen, aus Norden und aus Süden. Ziel war das „Landgasthaus zur Brücke“ in Lippoldshausen bei Hann. Münden. Die Tour wurde von Detlev geplant und durchgeführt. Bei bestem Wetter starteten wir die zwei Rundtouren über kleinere, verkehrsarme, kurvenreiche Landstraßen. Dabei fuhren wir sehr schöne Punkte an wie:

- den Skywalk bei Bad Karlshafen mit einem herrlichen Blick auf das Wesertal
- Weserterrasse an der Gierseilfähre bei Polle zur Mittagspause
- Cafe zum Krukenberg in Helmarshausen
- Hann.Münden mit Weserstein, wo Werra und Fulda zusammenfließen mit dem Spruch:

Wo Werra sich und Fulda küssen

Sie ihren Namen büßen müssen.

Und hier entsteht durch diesen Kuss

Deutsch bis zum Meer, der Weserfluss.

Hann. Münden: 31.Juli 1899

- Grenzlandmuseum Schifflersgrund bei Bad Sooden-Allendorf mit diversem „Kriegsgerät“, wie Hubschrauber und Fahrzeuge ......
- Duderstadt mit Wochenmarkt
- Grenzlandmuseum Eichsfeld bei Duderstadt mit Blick auf die Außenanlage
- Museumscafe Klostermühle-Klausenhof in Bornhagen
- Schloss Corvey bei Höxter mit einer Panne von Helmut auf dem Parkplatz

Sein Gaszug war gerissen und zum Glück hatten wir den "Superschrauber Herbert" mit dabei. Er konnte mit den passenden Teilen und seinem Wissen und Geschick den Schaden umgehend beheben. Das „Landgasthaus Zur Brücke“ zeigte sich als gute Wahl, denn die Zimmer waren sehr gut und der vorhandene Biergarten wurde reichlich genutzt. Das Essen war schmackhaft, gut und kräftig(mit Grillabend), auch Garagenplätze für die Motorräder waren vorhanden. Ein rundum gelungenes langes Wochenende.

Tourguide: Detlev

Autor: Karl-Heinz

 
2. Eckernfoerde

Einmal Eckernförde hin und zurück.

02.06.2013 die wegen Regen abgesagte Tour findet heute um 11°° Uhr, ausgearbeitet von Detlev und Sylke, statt. Helmut, Karl-Heinz, Michael, Dietmar und Angelika, Robert und Rolf und ich finden sich ein. Pünktlich fahren wir bei der „Tanke“ vom Platz. Gleich nehmen wir das Rauschen des Windes um unsere Helme wahr. Weg vom Verkehr geht es über die Dörfer. Der nun doch eingekehrte Frühling schmückt die Natur. Das OOO beim leuchten der Rapsfelder müssen wir abschreiben. Dafür nehmen wir das satte , dunkle Grün in uns zufrieden auf. Darauf haben wir doch alle längst sehnsuchtsvoll gewartet. Im Straßengraben schaukelt anmutig das weiße Kälberkraut auf seinen Stielen. Die rote Blüte des Sauerampfers kommt durch ihre Vielfalt zum Tragen. Das was gelb auf den Wiesen strahlt, heißt Hahnenfuß Die 1. Mad liegt platt auf dem Boden und wartet darauf in Reihen gerecht zu werden. Wünschen wir den Bauern, dass das Nasse von oben erst dort einmal bleibt. Die Menschen im Süden haben schon genug mit dieser Not zu tun. Aber was kann schöner sein als, diese Jahreszeit! Häuser in den Dörfern verstecken sich hinter Natursteinmauern. Riesige Rhododendren , die unglaublich prachtvolle Blüten tragen, zieren die Gärten. Der begleitende starke Wind bläst die Wolken fort und die Sonne wärmt uns hin und wieder. So mögen wir das ideale Fahrwetter. Auffallend viele Pferde stehen auf den Weiden. Kühe liegen herum und kauen wider. Auch ein Schäfer führt seine Tiere über die Hügel. Das Schild mit dem Namenszug „Neujork“ erweckt unsere Aufmerksamkeit und muss fotografiert werden. Danach erreichen wir nach etlichen schwungvollen Kurven die Fähre bei Sehesteht. Das wollten wir nicht allein, so mussten wir, was noch nie der Fall war, fast ½ Stunde warten. Eine Fahrpause nutzt auch jeder gleich für Erzählungen. Danach geht es weiter Richtung Hüttener- Berge . Nachdem wir den Radarturm auf kleinen Nebenstraßen umrundeten hatten erreichen wir unser Ziel Eckernförde. Wie haben wir es doch gut auf unseren Motorrädern. Wir erleben die Natur pur. Wind, Sonne und Düfte bekommen wir aus erster Hand. Hier in der Fördestadt verweilt man wirklich gerne. Niemand kann einem Krabbenbrötchen wider stehen Ein Becher Kaffee ist auch etwas Feines. Eine zugestandene Aufenthaltsstunde verfliegt wie im Flug. Das Herumschlendern am Hafen zwischen interessanten Ständen hätte ich auch noch länger schön gefunden. . Ab jetzt denkt man an den Rückweg. 8 Motorräder mit 2 Sozis rollen elegant durch das zauberhafte Schleswig-Holstein. Will hier jemand widersprechen? Draußen im Restaurant „Zum Assmuss“ am Warder- See mit Blick auf das idyllische Gewässer, sitzen wir rund um einen Tisch und genießen Torte und Kaffee a la Muttern. Es ergibt sich eine themenreiche Gesprächsrunde. Die freien Stunden fliegen leider nur so vorüber. Wir zahlen unsere Zeche und es geht heim. Am Ende verabschiedet sich der Rest der Truppe auf dem Patz bei der „Tanke“. Danke schön Detlev und Sylke für die frohe ausgeglichene, schöne Heimattour an diesem Sonntag.

Autorin: Gisela

Tourguide: Detlev

 

 
1. Ploener See

Plöner See am 01.Mai 2013 - 10.00 Uhr an der Tanke wie immer.

Heute nennen wir die Tour am 1. Mai: „Laublos“

Wenigstens kein Regen, Schnee oder Hagel fällt heute auf uns herunter. Ein fast wolkenloser blauer Himmel stahlt uns an. Genau, was wir nach dem langen Winter herbeigesehnt haben. Wenn doch nicht immer dieser leidige kalte Ostwind wehen würde, der uns seit Monaten heimsucht. Dieser 1. Mai hat uns nicht mit seinem zauberhaften Grün überfallen, das wir hoffnungsvoll begrüßen wollten. Dafür zeigt er uns sanft, auf was wir uns noch freuen können. Dieses ist die Tour der leisen Töne, der zaghaften Farben, jedoch die Zeit der saftigen grünen Töne der Raps- und Kornfelder. Man sieht jetzt, was sich sonst hinter Laub versteckt und entdeckt diese bescheidenen, schönen Reize der Natur. Einen windschiefen Stamm. Ein zusammen gewachsenes Geäst, das ein kreisrundes Loch bildet. Schwäne auf den Feldern, Enten auf den Seen. Sogar ein riesiges Schwanennest konnte Angelika sehen. Schade, dass man nicht das Tirilieren der Vögel aufschreiben kann. Die Buschwindröschen am Waldesboden bedecken ihn wie Schnee. Gelbes Scharbockkraut leuchtet wie die Sonne. Sollt sich der kalte Wind einmal verirren, dann gibt es für die Natur kein Halten mehr. Knospen liegen auf der Lauer. Für uns Kraftfahrer gab es auch kein Halten mehr. Wir mussten auf die Walz. Und das Fahren hat riesigen Spaß gemacht. Die Landschaft in Schleswig Holstein hat so einiges zu bieten. Diese Tour hat Dietmar für uns ausgesucht. Richtung Ostseeküste zieht es uns ja immer wieder. Hier schienen die Hügel, die der Sonne zugewandt lagen, doch einen zarten gelben Schein der Rapsblüte zeigen zu wollen. Die Buchenblätter haben ihr Schutzhüllen abgestreift und ein Maigrün in der Sonne leuchten lassen. Das trug dazu bei, dass die Fahrerei bei all den Kurven und Auf- und Ab Spaß ohne Ende machte. Wenn man die „Weitewelt“ hinter sich hat, müssen wir nur noch“ Wöps“ plattmachen. Gestärkt mit einer Fischsuppe und Riesenwürsten wurde das auch kein Problem. Nach dem Aufstieg auf den 80 m hohen Holzbergturm bei Malente setzte sich keiner ohne Kaffee und Kuchen auf das Moped, um die Heimatetappe in Angriff zu nehmen.

Der 1. Mai wurde ein glücklicher und zufriedener Tag.

Angelika und Dietmar, Birgit und Dirk, Monika und Fred und Robert, der erst ab Selent hinzukam, Rolf und Gisela waren dabei.

Vielen Dank lieber Dietmar für die gelungene Ausfahrt.

Autorin: Gisela

Tourguide: Dietmar