CBM - Nebeltreffen in Berlin vom 29.-31.10.2010

Freitag: 1.Tag

10 Teilnehmer trafen sich am Husberger Hof. Dazu gehörten: Herbert, Conny, Jörg, Jürgen, Fred, Bernd, Klaus, Arne und ich, Robert gesellte sich später hinzu. Alle wurden wir von Monika mit einem freundlichen Lächeln verabschiedet. Der Wettergott war uns sehr gnädig. Auf der A21 ging es gen Süden. Von der B404 wechselten wir auf die A24 Richtung Berlin. Der Wochenendverkehr zeigte uns wieder, dass man diese Zeit eigentlich meiden sollte. Die erste Tankpause fand auf der Raststätte Stolpe statt. Jeder suchte sich eine Zapfsäule, es entstanden chaotische Zahlungsbedingungen. Ich sollte eine Dieselrechnung ! begleichen. Eine Schnupperprobe allerseits ergab verschiedene Ergebnisse. Es ließ sich letztendlich alles aufklären und mit Schwung ging es in die nächste Etappe. Motorradfahren ist schon das Größte ! Wir wühlten uns durch den Straßenverkehr in Berlin. Für die, die von einem „Dorf“ kommen, war dies mit erhöhter Aufmerksamkeit verbunden. Um 17:30 Uhr nahm Robert uns in unserer Unterkunft in Empfang. Den Abend verbrachten wir im Vereinsheim der Gastgeber im Berliner Club. Ich schätze, dass sich etwa 50 Motorradfahrer eingefunden haben.

Samstag: 2.Tag

Im Vereinsheim ließen wir uns alle zu einem ausführlichen, gemütlichen Frühstück nieder. Frank begleitete uns in die Stadt ins „Charite-Museum“. Der Führer Tom erzählte zu vielen Details spannende Begebenheiten. Eineinhalb Stunden vergingen wie im Flug. Nicht jeder konnte sich mit den Präparaten und den dargestellten Krankheitsbildern anfreunden. Am Lehrter Bahnhof kaufte Fred für die fleißigen Damen im Club die obligatorischen Rosen. Daran erkennt man einen Kavalier. Hier verspeisten wir die Curry-Wurst, die man sich in Berlin auf keinen Fall entgehen lassen darf. Mit der U- und S-Bahn ging es zurück ins Vereinsheim. Hier hatten während unserer Abwesenheit fleißige Geister für das leibliche Wohl gesorgt und Vorbereitungen getroffen. Mit einem erworbenen Wertgutschein ließen sich alle Essens- und Trinkwünsche erfüllen. Zur weiteren Unterhaltung sorgten interessante Intelligenz- und Geschicklichkeitsspiele. Eine Siegerehrung und Preisverleihung muß sein. Die Neumünsteraner sahnten nicht schlecht ab. Gleich 3 Preise nahmen sie mit nach Hause:

-  einen für den jüngsten Teilnehmer

-  einen für den Gegenpart und

-  einen für den größten teilnehmenden Motorradclub

Wenn das nichts ist !

Sonntag: 3.Tag

Am Morgen danach wurde wieder das Bündel geschnürt. Im Vereinsheim folgte das Frühstück. Danach traten wir geschlossen die Rückfahrt an. Unglaublich: Ein Spaßvogel verwechselte auf der Raststätte Stolpe erneut sie Zapfsäulen ! Ob die Person vom Freitag die Chaoten wiedererkannt hat ? Oh wie peinlich ! Die ersten Regentropfen fielen, als wir die Motorräder in die Garage stellten. Wieder war das Nebeltreffen, dieses Mal ohne Nebel was das Wetter anbetraf, eine Fahrt nach Berlin wert. Mir schien, dass alle anderen Teilnehmer genauso zufrieden waren, wie ich.

Text: Rolf