Fahrt ins Gelbe

Nachdem die Fahrt ins Gelbe am Sonntag den 30.05.2010 wegen Regen ausgefallen ist, wurde die Fahrt auf Samstag den 05.06.2010 verschoben. Dies hatte zur Folge, dass der Raps nicht mehr so schön gelb war. Die Fahrt ging zunächst, wie meistens, um 10.00 Uhr von der Total - Tanke los. Wir waren 12 Leute mit 10 Motorrädern. Geführt wurde die Tour von Fred. Die Fahrt ging zunächst über Großharrie nach Tasdorf. Von dort über kleine Wege nach Bokhorst und Wankendorf. Danach habe ich die Orientierung verloren, die Wege kannte ich teilweise nicht. Nach meinem Gefühl sind wir schon in Richtung Fehmarn unterwegs. Dies stimmte aber nicht ganz, denn plötzlich waren wir wieder in Bokhorst ! Also wieder auf nach Fehmarn. Rapsfelder haben wir eine Menge gesehen, allerdings nur noch mit wenig Blüten. Die Strecke war sehr schön. Weiter ging es über Damsdorf, Stocksee, Bredenbek und Bosau nach Malente.

Dort machten wir eine Rast in der Fischerhütte direkt am Dieksee und haben uns im Restaurant aufgewärmt. Das Wetter war noch nicht so warm und sonnig wie vorhergesagt. Von dort ging es dann Richtung Fehmarn, zunächst bis Oldenburg und dann auf die Autobahn. Über die Fehmarnsundbrücke zu fahren, ist immer wieder ein Erlebnis. Ich bin übrigens am Sonntag mit der Eisenbahn über die Brücke gefahren, dies nur so nebenbei. Auf Fehmarn fuhren wir dann über Feldwege nach Lemkenhafen in die Aal – Kate. Am Tresen gab es dann einen kleinen Stau, alle wollten etwas Leckeres essen. Gegessen wurde dann draußen, denn die Sonne schien und wärmte gut ! Nachdem wir alle satt und ausgeruht waren, traten wir nach gut einer Stunde die Rückfahrt an. Diese gestaltete sich etwas zügiger und direkter, denn einige hatten abends noch was vor. Die Fahrt ging über Lütjenburg, Gut Rantzau nach Plön auf den Rastplatz am Plöner See. Dort war die Ausfahrt dann offiziell zu Ende und in kleineren Gruppen ging es dann Richtung Heimat. Trotz der vielen, aber nicht mehr in voller Blüte stehenden Rapsfelder, war es eine sehr schöne Tour mit netten Leuten, gutem Essen, schönem Wetter und einem zielsicherem Guide. Es waren übrigens 260 km.

Text: Angelika