Rund um die Kieler Förde am 31.08.08

Wer ist spontan ? Am Wochenende war Spontanität gefragt. Die Wettervorhersage lautete an beiden Tagen „Motorradwetter“! Da kam der Anruf von Detlev gerade richtig. Schnell wurde eine Rund-mail geschickt und noch ein paar Telefonate geführt, und schon war die Ausfahrt geplant. Am Sonntag um 09.30 Uhr fanden sich 9 Motorräder und 10 Personen bei unserem Treffpunkt Total-Tanke ein. Die Sonne lachte vom Himmel, und so war die Stimmung besonders gut. Detlev führte uns über Krogaspe, Seedorf und Langwedel zu den Blocksdorfer Kurven. Leicht schwingend und hügelig erreichten wir Deutsch Nienhof und Wrohe. Weiter am Schierensee entlang, hügelig, schöne Kurven, schmale Wege gelangten wir über Rodenbek zur Fähre Landwehr.

Weiter führte uns der Weg über Neuwittenbek, Felmerholz und Osdorf an den Strand von Noer. Dort machten wir unsere erste Pause und genossen den herrlichen Blick über die Eckernförder Bucht und die Ostsee. Nachdem wir uns ausgiebig erholt hatten, fuhren wir, immer einen Blick auf das Wasser mit den vielen Segelbooten, über Schilksee, Friedrichsort zur Schleusenanlage nach Holtenau. Dort herrschte Hochbetrieb! Viele riesige Containerschiffe lagen in der Warteschlange vor und in der Schleuse. An Info-Tafeln konnte man die Identität der Schiffe erfahren. Nun hieß es auch schon wieder aufsitzen und schön dicht aufschließen, denn nun ging es am Hindenburgufer, an der Landesregierung vorbei auf die Ostseite der Kieler Förde. Unser nächster Halt sollte in Heikendorf und Laboe sein. Leider blieb ein Teil unserer Truppe an einer roten Ampel hängen und schon riss der „Faden“ ab. Wo waren sie nur lang gefahren? Nach ja, Richtung Laboe wird schon richtig sein. Leider fanden wir uns dann doch nicht so schnell wieder. Detlev suchte uns noch, aber vergeblich. Dank Handy und Navigation konnten wir, der "abgerissene Schwanz", nach Heikendorf zum Fischbrötchenessen finden. Gemeinsam ging es anschließend weiter. Laboe ließen wir links liegen und hielten uns über Stein, Lutterbek in Richtung Probsteierhagen. Am Passader- und Dobersdorfer See entlang erreichten wir Preetz. Nun konnten wir fast schon den Kaffeeduft riechen, denn unsere letzte Rast sollte im Antik-Hof Bissee sein. Bei immer noch herrlichem Wetter genossen wir unter schattigen Bäumen den selbstgebackenen Kuchen. Nachdem wir uns ausgiebig gestärkt und anregend geplaudert hatten, trennten sich unsere Wege.

Ein schöner Tag mit wunderschönen Eindrücken ging zu Ende. Danke Detlev, gerne wieder so spontan.

Text: Anne