Jahresabschlussfahrt vom 31.08.-03.09 2006

Für die Jahresabschlussfahrt wurde dieses Jahr das Sauerland ausgesucht. Angelika und Dietmar hatten ein Hotel der „N-Joy“ Gruppe in Attendorn ausgesucht. Die Anreise wurde individuell gestaltet. Eine Gruppe von 7 Leuten traten eine gemeinsame Reise bei gutem Wetter als Ausfahrt an. Zunächst über die Autobahn A7 dann die A1 bis Münster. In Münster ging es dann über Nebenstrassen durch das Sauerland nach Attendorn. Um 19 Uhr wurde dann im Hotel zum Abendbrot geläutet. Hier muss noch erwähnt werden, dass das Essen sowohl morgens und auch abends immer super war. Es war steht’s frisch zubereitet, sehr reichhaltig und immer wohlschmeckend. So schmeckt eben richtige Hausmannskost. Anschließend ging es dann rüber zur Hotelbar um bei einem gemeinsamen Bier den Abend ausklingen zu lassen.

Am 1.September begann nach gutem Frühstück und bei guten Wetter eine geführte Tour von Dietmar und Dirk. Der erste Stopp fand an der Atta-Höhle in Attendorn statt. Die Schrankenanlage auf dem Parkplatz mochte offensichtlich keine Motorradfahrer leiden. Sie entwickelte ein reges Eigenleben, was dazu führte, dass die Schranke darauf aus war, einige von uns vom Motorrad zu holen. Nun weiß man auch, dass ein Helm selbst auf einem Parkplatz seine Daseinsberechtigung hat. Nach der geführten Tour durch die Höhle mit den üblichen Erklärungen über Stalaktiten und Stalagmiten (Die Einen hängen, die anderen stehen) ging es weiter zum Aussichtsturm „Hohe Bracht“ in Billstein, um eine Kaffeepause einzulegen. Von dort ging es weiter über viele Landstrassen und durch kleine Städte mit diversen Zwischenstopps bedingt durch die sich ständig änderne Zahl der Gruppenreisenden. Umso größer war am Abend auch die Wiedersehensfeier. Auch hier noch einmal ein Lob an die Mitarbeiter des Hotels, sie waren alle ausnahmslos sehr freundlich und motiviert.

Am 2.September bei wie bereits erwähnten gutem Wetter und Frühstück ging es zunächst durch Wälder über kleine Berge (für nordische Verhältnisse) zum „Rhein-Weser Turm“. Nach einer kurzen Pause ging es dann nach Winterberg zu einer Sommerrodelbahn. Die wurde von uns auch reichlich in Anspruch genommen, zum Teil gleich mehrmals. Der Spaßfaktor lag ziemlich weit oben. Neben der Rodelbahn gab es auch noch eine Mountainbike Übungsstrecke. Dort waren zum Teil 7 jährige Kinder unterwegs und gaben uns ein paar Kunsttücke zum Besten. An einigen Streckenabschnitten wäre so manch einer noch nicht einmal abgeseilt herunter geklettert. Nach der ausgiebigen Mittagspause ging es dann über weitere Etappen zum „Kahlen Asten. An diesem Berg gab es eine hervorragende Restauration in Form eines Reisebusses mit Rentnern. Nachdem Werner wieder einmal mit seiner tollen Musikauswahl mit seinem Lautsprecher den Platz beschallte und die Herzen einiger Damen zum Schmelzen brachte (man beachte Damen, und nicht junge Frauen) wurden wir zu selbstgebackenem Kuchen und Kaffee eingeladen. So gestärkt traten wir die Rückfahrt zum Hotel an. Dieser Abend wurde dann wie immer etwas länger.

Am 3.September ging es dann mit nicht ganz so freundlichem Wetter in Richtung Heimat. Aber auch das Wetter war traurig und so begann es nach 10 Kilometern zu regnen. Gott sei dank hat es auf den 490 Kilomertern nur 480 Kilometer geregnet. Bei der Abfahrt hat es sich wieder einmal gezeigt, dass Jürgen sämtliche Automobilclubs in sich vereint. Auch eine neue Generation von Hightech Motorräder mit leerer Batterie startet ebenso wenig wie ein Oldtimer. Aber so etwas lässt Jürgen kalt, und so konnte auch die letzte Maschine aus eigener Kraft nach Hause fahren. Es war wie immer eine tolle Jahresabschlussfahrt und es zeigt sich, dass so eine Tour immer wieder etwas besonders ist.

Ein Lob muss auch noch Angelika und Dietmar ausgesprochen werden für die Ausarbeitung und für die Zeit die sie investiert haben.

Zum Abschluss ist es noch erwähnenswert, dass alle heil und gesund zu Hause angekommen sind.

Text: Monika und Fred