Garten der Schmetterlinge im Sachsenwald

Nachdem die Tour in den Schmetterlingsgarten das erste Mal im wahrsten Sinne des Wortes „ins Wasser gefallen“ war, meinte es am Sonntag Petrus besonders gut mit uns. Die Sonne prallte vom Himmel und jeder war froh, wenn ein Schattenplatz erwischt wurde. So traf sich trotz der Hitze eine übersichtliche Truppe von 10 Motorrädern und 12 Personen. Pünktlich um 10.00 Uhr ging es los. Über Boostedt, Großenaspe, durch den schattigen Segeberger Forst und Hartenholm erreichten wir unsere erste Rast in Stuvenborn. Nachdem der Flüssigkeitsbedarf aufgefüllt war, setzten wir unsere Route fort. Über Seth, Borstel, Sülfeld und Elmenhorst fuhren wir nach Tremsbüttel. Über leicht schwingende Kurven, entlang an idyllisch gelegenen Teichen, vorbei am Gut Lasbek bekam man einen Hauch von Urlaubsstimmung. Durch viele kleine Dörfer und Ortschaften, von denen manch einer noch nicht einmal den Namen gehört hat, erreichten wir unser Ziel, den Schmetterlingsgarten in Friedrichsruh im Sachsenwald.

Dank unserer „Begleitfahrzeuge“ (Matthias P. und Mathias J.) konnten wir uns für den Gang durch den Park von unserer Motorradkleidung befreien. Wie gut tat es, als mal Luft an den Körper kam !! In kleinen Gruppen schlenderten wir, von der Hitze sichtlich geschädigt, durch die wunderschöne Anlage. Die Vielzahl von Schmetterlingsarten war beeindruckend. Als alle sich mit einer Kleinigkeit am Imbiss gestärkt hatten, hieß es wieder: „Rein in die Klamotten“. Durch die etwas östliche Region über Duvensee und Siebenbäumen erreichten wir die Karpfenstadt Reinfeld. Etwas außerhalb wurden wir schon im Landcafé „Tannhäuser“ erwartet. Unter einem großen Sonnenschirm haben wir uns, inzwischen war die Gruppe um 3 Personen geschrumpft, den Kaffee und Kuchen schmecken lassen. Nach dieser letzten Stärkung ging es zum Endspurt. Nun durften wir noch mal die Maschinen schwingen lassen, denn die Kurven über Rehhorst nach Neuengörs sind immer wieder schön.

In Schwissel hieß es dann Abschied nehmen. Ein schöner, heißer Tag ging zu Ende.

Vielen Dank an Friedrich und Edith